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Weil wir die Zukunft des ländlichen Raumes auch im 21. Jahrhundert sichern müssen!
Ortseingangsschild Steinwedel Foto: privat

Das ist der Grund, warum ich mich entschieden habe für den Ortsrat Steinwedel zu kandidieren.

Ganz in der Tradition meiner Familie, welche auf eine über 400-jährige Geschichte in Steinwedel zurückblickt, bin auch ich meiner Heimat sehr verbunden. Im beschaulichen und naturnahen Leben schöpfe ich Ruhe und Zufriedenheit.

Diese Idylle gilt es zu erhalten. In Zeiten, in denen von einer "Krise des ländlichen Raumes" gesprochen wird, ist das keine ganz einfache Aufgabe - und doch eine ausgesprochen wichtige.

Damit ein Dorf im 21 .Jahrhundert bestehen kann braucht es Strukturen. Gerade Steinwedel ist im Vergleich zu anderen Dörfern aktuell eher strukturschwach. Diese gilt es auszubauen und auch wenn der Ortsrat als Gremium nicht darüber entscheidet wann und wie oft der Bus fährt, werde ich als Ortsratsmitglied so lange Anträge stellen, nachhaken und beharrlich sein wie nötig, um entsprechende Veränderungen herbeizuführen.

Nicht zuletzt die Frage der Bildung spielt im Ort eine große Rolle. Seit Jahren kämpft die SPD Steinwedel dafür, dass es eine Nachmittagsbetreuung für die Kinder der Aueschule Steinwedel gibt - und zwar in Steinwedel. Es geht dabei neben der Zukunftssicherung des Dorfes auch um eine Frage von Respekt. Modernen Anforderungen von Haushalten mit zwei Verdienern wird unser Bildungssystem mit Unterrichtsschluss um 13:15 nicht mehr gerecht. Mit der Lehrter Nachmittagsbetreuung (LeNa) geben wir Familien die Möglichkeit ihren Alltag besser gestalten zu können.

Dass diese Betreuung aktuell für die Aueschule gemeinsam in Aligse stattfindet ist ein guter erster Schritt, optimal ist es aber nicht.

Um Pendeln im Grundschulalter möglichst zu vermeiden und die idealen lokalen Gegebenheiten des großen Schulhofs zu nutzen, möchte ich mich zusammen mit der SPD Steinwedel auch weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass es die Nachmittagsbetreuung auch lokal in Steinwedel gibt.

Dass sich aus dieser Debatte auch die Frage der Zukunft der Aueschule Steinwedel ergeben hat, ist logisch. Für mich ist klar:

"Die Schule bleibt im Dorf!"

Und auch vor dem Hintergrund des kommenden Neubaugebiets ist eine Schule im Dorf - und zwar eine, welche eine lokale Nachmittagsbetreuung anbietet - ein ungemein wichtiger Standortfaktor. Wenn das bedeutet, dass die Grundschule aus den 50er Jahren nun saniert, erweitert oder neu gebaut werden muss, dann ist klar, dass dafür auch finanzielle Mittel der Stadt bereitgestellt werden müssen.

Dass das dann auch zeitnah passiert, dafür werde ich als Ortsratsmitglied kämpfen.

In welche Richtung es am Ende gehen wird ist aktuell noch nicht abzusehen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass für die Steinwedeler Kinder die bestmögliche Bildung bereitgestellt wird.

Darüber hinaus beschäftigen uns vor Ort auch andere Themen, wie die Regulierung des innerörtlichen LKW-Verkehrs oder die Zukunft des Feuerwehrhauses. Auch hier werde ich mich nach bestem Wissen und Gewissen für die Zukunftssicherung einsetzen und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die besten Lösungen für unser Dorf finden.

Auch weil ich den Altersschnitt im Ortsrat erheblich senken würde, bin ich in meiner Motivation zur Kandidatur sehr bestärkt worden. Ich denke ich kann noch einmal eine andere Perspektive in die Debatten mit einbringen und diese damit bereichern.

Speziell auf der Ebene des Ortsrates spielt ein gemeinschaftlicher Ansatz beim Lösen von Problemen der Bürgerinnen und Bürger eine sehr wichtige Rolle. Falls Sie ein Anliegen haben, das Sie bewegt, oder Sie ein Gespräch mit mir wünschen, stehe ich dazu gern zur Verfügung. Füllen Sie dazu einfach das Kontaktformular aus und ich werde mich kurzfristig bei Ihnen melden.

Damit ich mich für Sie für diese Themen einsetzen und frischen Wind in den Ortsrat bringen kann, zähle ich auf Ihr Vertrauen bei der Kommunalwahl!